Schon vor dem Krieg wohnten in zwei Wohnheimen der Maschinenbauschule 80 Studierende, die aus kleinen Städten und Siedlungen der Region Saporischschja zum Studieren gekommen waren. Mit Beginn der militärischen Aggression wurden ab April 2022 etwa 200 Binnenvertriebene in der Einrichtung untergebracht. Sie kamen aus Gemeinden der Regionen Saporischschja und Donezk. Verwirrte Menschen, Erwachsene und Kinder, mit unterschiedlichen Gewohnheiten und Lebensanschauungen, waren gezwungen, unter einem Dach zu leben. Für die Leitung der Einrichtung war die Frage der moralischen Unterstützung und der Gewährleistung angemessener Lebensbedingungen vom ersten Tag ihrer Ankunft an wichtig. In diesem Moment lernte die Stiftung die Einrichtung näher kennen und beteiligte sich an der Deckung der grundlegenden Lebensbedürfnisse.
Dank der umfassenden Unterstützung der Stiftung aus fast der ganzen Welt konnten wir der Einrichtung im Laufe eines Kriegsjahres mit mehr als 432.000 Hrywnja helfen! Wir begannen im April 2022 mit dem Kauf von Lebensmitteln (Graupen, Zucker, Mehl, Milch). Später bestand die Möglichkeit, Hühnerfleisch zu kaufen, was wir übrigens bis heute tun. Wir kauften außerdem drei Elektroherde und eine Tiefkühltruhe. Nach einer Reihe massiver Beschüsse, die zu einer teilweisen Energiekrise in der Stadt führten, halfen wir der Einrichtung mit einem Generator.
Mit dem Einsetzen der Kälte wurde jedoch die Verfügbarkeit von Warmwasser zu einem akuten Problem. Es gab dort nämlich überhaupt keines! Also wandten wir uns an Spender und konnten umgehend Wasserkocher bzw. Warmwasserbereiter beschaffen. Heute freuen wir uns, mitteilen zu können, dass bereits 12 Warmwasserbereiter in den beiden Wohnheimen installiert wurden! Und die Bewohner beider Wohnheime haben die Möglichkeit, sich bequem zu waschen, ohne Angst vor Erkältungen zu haben.
Das patriotische Team von Menschen, das sich unter einem Dach versammelt hat, sehnt sich natürlich nach dem Sieg! Und wie sehr man sich wünscht, schon nach Hause zurückzukehren! Um keine Zeit zu verlieren, beschlossen sie, unsere Soldaten zu unterstützen, die sich in Behandlung befinden. Wenn sich eine Gelegenheit bietet, bereiten sie Mittagessen und verschiedene Leckereien zu. Und gemeinsam, so sagt man, lässt sich der Feind auch besser schlagen! Daher wurde die Frage der Ausstattung des Küchenraums mit Dunstabzugshauben akut. Gesagt, getan! Mittlerweile sind 16 brandneue Dunstabzugshauben in den beiden Wohnheimen installiert. Und die Hausfrauen haben noch einen einfachen Traum – ein paar Fleischwölfe und mindestens eine kleine Teigknetmaschine. Denn es ist etwas mühsam, große Teigmengen für leckere Pasteten von Hand zu kneten.
In diesem schwierigen Jahr sind sich viele ehemals fremde Menschen nähergekommen. In der Stiftung sind neue Freunde und neue Schützlinge hinzugekommen. Die Arbeit geht also weiter!
Wir laden Sie ein, sich der Armee der Wohltäter anzuschließen!




